IVD Stutius

 

 

 

 



Gern sind wir Ihnen - mit unserer Erfahrung von zwei Jahrzehnten - bei der Bewertung und Vermarktung Ihres Objektes behilflich und erledigen für Sie folgende Aufgaben:  

  • Bewertung des Objekts (siehe Gutschein) 
  • Erstellung eines Exposés mit allen wichtigen Daten
  • Ermittlung geeigneter Interessenten
  • Koordination der Besichtigungen
  • Erledigung behördlicher Angelegenheiten (Bauamt, Grundbuchangelegenheiten usw.)
  • parteineutrale & diskrete Abwicklung auch bei Erbengemeinschaften & Scheidungen
  • Kooperation bis zum Abschluss des Kaufvertrages
  • Hilfe bei Finanzierungsfragen
  • Verkauf auch im Bieterverfahren möglich

 

Unsere Leistungen für Sie, als Verkäufer, kostenlos.





Bewertungsclip:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Gutschein für eine Bewertung Ihrer Immobilie
Gutschein-Flyer.pdf [ 1.9 MB ]

 

  • auch das sollte ein Verkäufer wissen:  

Die Irrtümer des Verkäufers bei der Erteilung eines Maklerauftrages  

Immer wieder wird von Seiten der Verkäufer einer Immobilie beharrlich die Auffassung vertreten, dass es besser und effektiver sei, möglichst viele Makler gleichzeitig mit der Vermittlung eines Objektes zu beauftragen anstatt nur einem Makler einen sog. Makler-Alleinauftrag zu erteilen. Mit den nachfolgenden Punkten soll ein wenig Aufklärung betrieben werden, warum in der Praxis die Erteilung eines Alleinauftrages sinnvoller sein kann.  

 

Alleinauftrag

 


1. Nur der Alleinauftrag sichert den „guten Ruf“ des Objekts Auch eine Immobilie hat einen Ruf zu verlieren. In den Augen von Interessenten ist etwas „faul“ an einem Objekt, wenn es von vielen Maklern fast öffentlich angeboten wird und sich niemand dabei sonderlich engagiert. Der Verkauf wird schwieriger und zeitraubender und nicht selten kann das Objekt nur noch unter Wert verkauft werden. Ist hingegen nur ein alleinbeauftragter Makler für die Werbung zuständig, wird
dieser regelmäßig dafür sorgen, dass solche Fehlleistungen vermieden werden. Im Gegensatz zum sog. einfachen Maklerauftrag ist der Makler nämlich beim Alleinauftrag zum Tätigwerden verpflichtet.  


2. 100%-Einsätze führen am ehesten zum Erfolg Nur die Erteilung eines Alleinauftrages verpflichtet den Makler also, die Interessen des Verkäufers intensiv, besonders sorgfältig und unter Ausnutzung aller Abschlusschancen zu verfolgen. Wer glaubt, die Wahrscheinlichkeit des Immobilienverkaufs im Wege der Einschaltung möglichst vieler Makler steigern zu können, der irrt im Regelfall. Wenn mehrere Aufträge gleichzeitig erteilt werden, wissen die einzelnen Makler genau, dass ihre jeweiligen Verkaufschancen nur gering und eher vom Zufall abhängig sind. Der Immobilienverkauf wird zum Lotteriespiel. Besser ist also die Beauftragung eines einzelnen Maklers, der planvoll alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen kann.  

3. Optimale Erschließung des Marktes Nur der allein beauftragte Makler wird das Objekt Berufskollegen zur Durchführung eines Gemeinschaftsgeschäftes anbieten und damit deren Interessenkreis ebenfalls das Objekt zugänglich machen. Ein Gemeinschaftsgeschäft31 liegt vor, wenn mehrere Makler jeweils auf entgegengesetzter Auftraggeberseite tätig werden, also beispielsweise ein Makler als Käufermakler und der andere als Verkäufermakler. Dabei informieren sich die Makler untereinander über die von ihren Auftraggebern gewünschten Geschäfte und führen die Auftraggeber zusammen. Bei einem Gemeinschaftsgeschäft arbeiten die betreffenden Makler also miteinander und nicht gegeneinander. Sie konkurrieren nicht um den Vertragsabschluss, sondern wollen ihn gemeinsam herbeiführen. Dem Verkäufer entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.  


4. Einsatz aller Verkaufsinstrumentarien durch den allein beauftragten Makler Nur der Alleinauftrag erschließt dem Verkäufer das ganze moderne Instrumentarium des Maklers. In ständiger Abstimmung mit dem Verkäufer verhandelt er mit verschiedenen Interessenten. Er berät diese stellvertretend für den Verkäufer unter anderem auch über Finanzierungsmöglichkeiten, steuerliche Rahmenbedingungen und rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten des Erwerbs. Er beschafft dem Verkäufer fehlende Unterlagen und Informationen von Behörden, Kreditinstituten, Verwaltern und bereitet regelmäßig auch den Kaufvertrag beim Notar vor. Er fertigt aussagekräftige Exposés an und macht das Objekt „angebotsreif“. Darüber hinaus organisiert der Makler Objektbesichtigungen und gibt Ratschläge für die Abwicklung. Das alles erspart dem Auftraggeber Zeit, Geld, Ärger und viele Unannehmlichkeiten. Der Verkauf wird professionell unter Einbeziehung aller Möglichkeiten abgewickelt.

5. Nur bei Alleinauftrag: Optimale Werbung Nur der alleinbeauftragte Makler wird alle – in der Regel sehr kostenintensiven – Werbemaßnahmen für das Objekt durchführen. Nach der Objektanalyse und Ermittlung der passenden Zielgruppe gestaltet er seine werblichen Maßnahmen. Diese bestehen aus der gezielten Ansprache vorgemerkter Interessenten, aus Angebotsbriefen und Exposés sowie der Einschaltung der wichtigsten Werbeträger wie Internet-Datenbanken, Tages-, Wochen- und Fachzeitschriften. Der alleinbeauftragte Makler erstellt letztendlich für jedes Objekt ein besonderes Werbekonzept.

  
6. Verkäufer und alleinbeauftragter Makler arbeiten Hand in Hand. Die Einschaltung mehrerer Makler führt häufig zu Leerlauf und Doppelbearbeitungen. Es mangelt an gegenseitigen Informationen, Besichtigungen und Verhandlungen werden nicht richtig abgestimmt, Interessenten werden dadurch verunsichert, dass sie das gleiche Objekt von mehreren Maklern angeboten bekommen. Das alles schadet dem Verkäufer, der dies durch die Erteilung eines Alleinauftrages vermeiden kann, denn nur dann bilden der Makler und sein Auftraggeber eine eng zusammenarbeitende Mannschaft.  

29 BGH v. 14.7.2005 – III ZR 45/05, MDR 2005, 1395 = NJW-RR 2005, 1506. 30 BGH v. 1.4.1992 – IV ZR 154/91, MDR 1992, 562 = NJW 1992, 2818 = BB 1992, 2178. 31 Hierzu ausführlich: Pauly, NZM 2006, 161 Der Syndikus des IVD Mitte, Rechtsanwalt Johannes Engel, hat diesen Artikel über die häufigsten Irrtümer und Missverständnisse von Maklerkunden verfasst, der zwischenzeitlich in der aktuellen Ausgabe der juristischen Fachzeitschrift MDR (Monatsschrift für Deutsches Recht – MDR 2009, 1090 ff.) veröffentlicht wurde.

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